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Wieder der kaum verständliche spanische Funk, deshalb schnellstmöglich die Frequenz verlassen. Blinker links raus und ab Richtung Granada. Hier ist das Gelände nicht so hoch, 5000ft reichen. Durch die Berge nördlich von Granada kommt der Funkkontakt mit LEGR erst kurz vor dem Meldepunkt 'N' im Norden zustande. Hier scheint das Prinzip - eine Kontrollzone also auch nur ein Flugzeug - zu gelten. TWR: "Expecting Arrival from the South in 10 Minutes, hold over N" Dabei hätten wir den Platz innerhalb von 5 Minuten erreichen können. Also schön eine Warteschleife nach der anderen geflogen; von dem anderen Flieger war nichts zu hören und zu sehen. Mehrfaches Nachfragen half nichts, selbst auf das Angebot: "Maintaining 1000ft below GND" wurde nicht reagiert. Erst als die Dash-8 der Iberia auf der Abstellposition stand, durften wir in die Kontrollzone einfliegen. Dem Kontroller muss fast das Herz in die Hose gerutscht sein, als er dann endlich realisierte, dass hier 3, in Worten 'drei', Flugzeuge ankamen, obwohl wir dieses mehrfach betont hatten. Dadurch wurde es im Endteil noch einmal hektisch. Die Abfertigung am Boden war dann allerdings hilfsbereit und nett. Nach dem Tanken und dem Aushandeln der Landegebühr dann zum Terminal zur Nahrungsaufnahme. Das war nicht unbedingt eine gute Idee, denn der Weg zu unseren Fliegern auf dem Vorfeld war dann mit Hindernissen in Form von Personenschleusen, Scannern und Sekurity gepflastert. Zur Pilotenausrüstung gehören nun mal einige Dinge, die nicht durch die Sicherheitskontrollen gelassen werden. Piloten wollen wohl immer ihr eigenes Flugzeug entführen! Der jungen Dame vom Flugplatz war das Ganze ziemlich peinlich, und sie entschuldigte sich mehrfach bei uns. Das dürfte allerdings an unserem Entschluss - nie wieder Granada - nichts ändern.
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